Wahlversprechen vs. Realität

Die Bürgermeisterwahlen in Fürstenwalde haben ein –wahrscheinlich nicht nur für uns- überraschendes Ergebnis gebracht. Die Fürstenwalderinnen und Fürstenwalder haben den Kandidaten gewählt, der durch einen teilweise aggressiven Wahlkampf in den sozialen Medien und fast alle Wählergruppen ansprechende Wahlversprechen aufgefallen ist. Der von uns unterstützte Amtsinhaber konnte die dadurch erzeugte Meinung über ihn bei den  Wählerinnen und Wählern durch seine achtjährige gute Arbeit, sowie Fakten und Richtigstellungen im Wahlkampf nicht ändern.

Hr. Rudolph als neuer Bürgermeister wird nun zeigen müssen, wie er seine jahrelangen Anschuldigungen gegen die Stadtverwaltung unter anderem hinsichtlich der Verschuldung der Stadt und der Nutzung von Förderungen für verschiedene Projekte in der Stadt mit seinen Wahlversprechen in Einklang bringt. Diese Wahlversprechen kosten entweder Geld (Altanschließerbeiträge zurückzahlen, Abschaffung Kita-Gebühren, Abschaffung Straßenbaubeiträge undundund) oder bringen weniger Geld in die Stadtkasse (Senkung der Gewerbesteuer). Der versprochene Abbau der Verschuldung und großräumige Investitionen in kommunale Gebäude und Straßen werden nur durch die Senkung von anderen Ausgaben der Stadt möglich sein.

Der Ortsverband der FDP wird hier auch wie in der Vergangenheit aufmerksam und kritisch die Entwicklung in der Stadt beobachten und ansprechen.