Liberale im Nationalsozialismus am 08.05., 18:00Uhr im Alten Rathaus Fürstenwalde

Eine Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Nach dem Zerfall der Weimarer Republik hätten sich die deutschen Liberalen ihrem Schicksal ergeben und im „Dritten Reich“ keine Spuren hinterlassen, so ist die landläufige Auffassung. Neuere zeitgeschichtliche Forschungen zeigen aber, dass die Situation weit vielschichtiger war und Liberale sich im Positiven wie Negativen kaum von ihren Zeitgenossen unterschieden: Auch sie zeigten, soweit sie nicht ins Exil gingen, Anpassungsbereitschaft und Opportunismus, aber auch Resistenz und Nonkonformität, einige fanden den Weg zum Widerstand. Anhand von ausgewählten Beispielen soll das Verhalten prominenter Vertreter des Weimarer Liberalismus zwischen 1933 und 1945 aufgezeigt werden. So werden unterschiedliche Verhaltensmuster deutlich, die Aufschluss geben können zu gerade von jungen Menschen im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus und der Aufarbeitung der NS-Diktatur häufig gestellten Fragen: Warum wurde die Errichtung eines diktatorischen Systems nicht verhindert? Was waren die Motive derjenigen, die sich anpassten, und derjenigen, die dann doch Widerstand leisteten? Welche Rolle spielte dabei liberales Gedankengut? Was waren die Empfindungen am 8. Mai 1945?
Darüber wollen wir gern mit Ihnen diskutieren und freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 Link zur Veranstaltung:  Liberale im Nationalsozialismus